Tschüs, SinnerSchrader!
Heute leistet mir der radicalmonday noch einmal einen letzten wertvollen Dienst: Ich erspare mir an meinem letzten Arbeitstag bei SinnerSchrader um 18.30 Uhr beim Abschiedsbier eine rührselige Rede. Die folgt nämlich hier:
SinnerSchrader schickte mich seit Dezember 2007 auf eine echte Entdeckungstour und ließ den radicalmonday-Leser daran teilhaben. Die Online- und die Agenturwelt war mir völlig fremd.
Hätte mir damals jemand erzählt, als ich noch überlegte, ob es ein Esperanto der Technik gibt, wieviel Freude mir später Einträge zum Beispiel über den Besuch der JSConf 2009 in Berlin bringen würde, hätte ich ihn wohl für verrückt erklärt. Und ihn deshalb vorsichtshalber in sämtlichen sozialen Netzwerken geblockt.
Gerade in meinen Anfangszeiten habe ich mich stark mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den drei Säulen Kreation, Technik und Beratung sowie der Unternehmenskultur bei SinnerSchrader beschäftigt.
Mir gefällt es, dass bei Einträgen wie Der nächste Gang die Fehler beim Darstellen eines Links trotz inzwischen besseren Wissens nicht im Nachhinein ausgebügelt wurden.
Denn auch wenn ich manchmal damit zu kämpfen hatte, dass der radicalmonday ein internes Projekt ist und das Projektgeschäft für Kunden in einer Interaktivagentur natürlich Vorrang hat, so bot mir das Arbeiten auf einem Projekt ohne Schielen auf den Deckungsbeitrag einen riesen Vorteil. Diesen weiß ich erst jetzt so richtig zu schätzen:
Sowohl SinnerSchrader als auch meine Teamleiterin Vanessa Boysen haben mir viel Raum geschenkt. Nicht nur zum Experimentieren und Ausprobieren, sondern auch zum Fehler machen: radicalmonday – always a beta.
Nach knapp 2,5 Jahren ist diese Entdeckungsreise für mich vorbei. Dieses Blog braucht frischen Wind und neue Leidenschaft!
Ich selbst finde es unglaublich, in wie viele Arbeitsgebiete ich bei SinnerSchrader Einblick erhalten durfte, zuletzt bei meinem Praktikum in der Konzeption.
Ich bin Vanessa sehr dankbar dafür, dass ich so viel lernen durfte: Über die Arbeit in sozialen Netzwerken, zielgruppenspezifische Ansprache, über online- und allgemein Unternehmenskommunikation sowie über die Organisation von Veranstaltungen im Bereich Hochschulmarketing.
Allen Kollegen bei SinnerSchrader kann ich an dieser Stelle nur ekelhaft pauschal für ihre Unterstützung danken, insbesondere bei den Führungen mit Studenten und neuen Kollegen. Ich hoffe, ich habe immer deutlich genug gemacht, wie sehr ich zu schätzen wusste, wenn sich Leute oft spontan bereit erklärt haben, sich und ihre Arbeit vorzustellen.
Das gesamte HR-Team werde ich sehr vermissen. Ich danke Juliane und Inga für Loyalität und Zuverlässigkeit, die ihres Gleichen sucht.
Abgesehen mal davon, dass es in Zeiten von Facebook, XING und Twitter gar nicht so einfach ist Kontakte abzubrechen, nehme ich mir fest vor, mal wieder bei SinnerSchrader vorbeizuschauen. Natürlich nur, wenn die Cocktailmaschine läuft!
Tschüs, SinnerSchrader!
Yvonne Neubauer
fetten Dank auch aus Addis nach Hamburg 🙂