„Great Expectations“ erfüllt

Update: Artikel bei Werben & Verkaufen über die Veranstaltung

Volles Haus bei SinnerSchrader in Hamburg-Ottensen anlässlich der Veranstaltung „Great Expectations“ – organisiert gemeinsam mit Grabarz & Partner, CoreMedia und dem Career Center der Universität Hamburg. Thema: Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Ein Tag intensiver Diskussionen zwischen Unternehmensvertretern, Arbeitnehmern, die berichteten, wie sie mit dieser Herausfoderung umgehen, und den Absolventen.

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Konrad Köppe, 28, Diplomand und Mitarbeiter bei „Elephant Seven“

Was hast Du von der Veranstaltung „Great Expectations“ für Dich mitgenommen?

„Mir hat es sehr geholfen, von Leuten in Führungspositionen und Lebenserfahrung zu hören, welche Faktoren ihr Leben bestimmt haben und wie sie mit bestimmten Situationen umgegangen sind. Ich habe immer wieder herausgehört, dass Veränderungen nicht schlecht sind, man also keine falschen Entscheidungen treffen kann. Und dass private Dinge die Karriere nicht einschränken müssen. Die Atmosphäre war sehr locker, offen und vertraut. Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Chef so offen sprechen könnte. Vielleicht hat es geholfen, dass man den ‚Role-Models’ nicht so eng im Alltag zu tun hat. Da kann man schon offener über bestimmte Sachen sprechen. “

Warum hast Du an „Great Expectations“ teilgenommen?

„Ich bin derzeit Berufseinsteiger. In den letzten Monaten habe ich immer eine Diskrepanz gefühlt zwischen dem, was die Freunde und Familie von mir erwarten, und dem, was ich beruflich leisten möchte. Schließlich möchte ich mich auch dort von meiner besten Seite zeigen und sitze auch mal bis 22 oder 23 Uhr im Büro. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch mein soziales Umfeld pflegen. Da ist es einfach toll zu hören, was Unternehmen erwarten. “

 

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Johanna Aust, 25, Studentin der Informationstechnologie und –gestaltung FH Lübeck.

Was hast Du von der Veranstaltung „Great Expectations“ für Dich mitgenommen?

„Es war eine großartige Veranstaltung. Mir wurde im Laufe von „Great Expectations“ klar, dass solche Thementage der richtige Weg sind zur Lösung der Frage: Wie bekomme ich die richtige Work-Life-Balance. Ich fand es toll, dass solche Fragen offen diskutiert wurden, dass wir Fragen stellen durften. Ich bin ganz erstaunt über die Einsichten, die ich gewonnen habe. Z.B. dass man nicht sein gesamtes Berufsleben durchplanen muss, um zum Erfolg zu kommen, sondern dass man auch links und rechts des Weges schauen muss, was auf einen wartet, wo man dann zugreifen sollte im richtigen Augenblick.“

Warum hast Du an „Great Expectations“ teilgenommen?

„Ich hatte die eine oder andere Frage, wie man sich mit vollem Herzen den neuen Medien verschreiben kann und trotzdem noch ein erfülltes Leben abseits der Arbeit führen kann. Letztlich also immer die Frage, wie man eine Balance hält zwischen Arbeit und Beruf.“

 

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Vanessa Boysen, Leiterin Personalabteilung SinnerSchrader

Was hast Du von der Veranstaltung „Great Expectations“ für Dich mitgenommen?

„Heutige Studenten können sehr viel klarer als früher argumentieren, was sie erwarten und welche Vorstellungen sie haben. Allerdings wissen sie relativ wenig über die Realität in Unternehmen, selbst wenn sie dort schon ein wenig arbeiten. Da sollte die Veranstaltung vermitteln. Wir wollen gucken, wo gibt es Themen, auf die wir Antworten finden müssen. Auf der anderen Seite möchten wir Vorurteile abbauen. Denn viele Berufsalltage sind schon viel flexibler und selbstbestimmter als manche Absolventen denken. Doch es geht eben auch darum, den Studenten zu zeigen, wo auch Grenzen des Machbaren sind.“

Warum hat SinnerSchrader „Great Expectations“ gemeinsam mit Grabarz & Partner und CoreMedia ausgerichtet?

„Es gibt normalerweise nur einen ganz schmalen Grad, wo sich die Realitäten überschneiden: das Bewerbungsgespräch. Allerdings findet dort keine freie Kommunikation statt, weil beide Seiten ein klares Ziel verfolgen. Man erfährt einfach wenig übereinander, weil sich beide Seiten nicht trauen, auch mal kritische Fragen zu stellen und aus dem Nähkästchen zu plaudern. Um in einen richtigen Austausch kommen zu können, braucht es Formate wie ‚Great Expectations’.“

 

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Anne Jezuita, Geschäftsführerin Finanzen/Partner Grabarz & Partner

Was hast Du von der Veranstaltung „Great Expectations“ für Dich mitgenommen?

„Es war spannend zu hören, welche Erwartungen Hochschulabsolventen als Berufsanfänger haben, wenn sie in ein Unternehmen einsteigen möchten und welche Erwartungen Unternehmen ihrerseits an Bewerber haben. Die Diskussionen zeigten, dass man nicht so weit auseinander lag wie vielleicht gedacht. Unternehmen sind zunehmend dafür sensibel, gewissen individuellen Wünschen zu begegnen. Wenn Mitarbeiter das ihre dafür tun, zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Miteinander reden kann zu Lösungen führen, die beiden Beteiligten – Unternehmen und Beschäftigten – gerecht werden.“

Warum hat Grabarz & Partner „Great Expectations“ gemeinsam mit SinnerSchrader und CoreMedia ausgerichtet?

Solche Foren bieten eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und im O-Ton die Meinungen anderer zu hören. Und das einen ganzen Tag lang und nicht nur bei einem kurzen Vorstellungsgespräch oder auf einer Messe. Unternehmen tuen gut daran, Erwartungen der nächsten Generation zu kennen und mit ihren Überlegungen im Personalbereich abzugleichen. „Great Expectations“ war vor diesem Hintergrund wirklich ein sehr gelungene Veranstaltung. Ich würde mich freuen, wenn die Reihe fortgesetzt wird.

 

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